Pizza Rezept
Dieser Teig ist die perfekte Grundlage für selbstgemachte Pizza mit luftigem Rand und knusprigem Boden. Mit nur wenigen Zutaten und etwas Zeit gelingt dir ein authentisches Ergebnis, das fast wie aus der Pizzeria schmeckt.
Zutaten für den Teig (3 normale oder 4 kleinere Pizzen)
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500 g italienisches Weizenmehl Typ „00“
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320 ml sehr kaltes Wasser
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10 g Salz
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0,5 g frische Hefe
Zubereitung Teig
1. Autolyse
Mehl in eine große Schüssel geben. Fast das gesamte Wasser (einen kleinen Schluck zurückbehalten) hinzufügen und grob verrühren. Der Teig ist jetzt noch sehr ungleichmäßig – das ist normal.
Den Teig 15 Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit beginnt das Mehl Wasser aufzunehmen (Autolyse), was später für bessere Dehnbarkeit sorgt.
2. Hefe einarbeiten
Die Hefe in dem zurückgehaltenen Schluck Wasser auflösen. Nach den 15 Minuten zu dem Teig geben und einarbeiten.
3. Kneten
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In der Küchenmaschine den Teig 10–15 Minuten kneten.
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Wer mit der Hand arbeitet, braucht etwa 20 Minuten.
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Erst nach ein paar Minuten Knetzeit das Salz einarbeiten.
Am Ende sollte der Teig glatt, geschmeidig und elastisch sein.
4. Dehnen & Falten
Jetzt den Teig zu einer Kugel mit leichter Spannung formen und 15 Minuten ruhen lassen.
Diesen Vorgang – den Teig vorsichtig dehnen, falten, wieder eine Kugel formen – 2–3 Mal wiederholen. Dadurch gelangt Luft in den Teig und es bilden sich später die typischen luftigen Blasen („Bubbles“) im Rand.
5. Erste Ruhephase
Den Teig 10–18 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen. Je länger, desto aromatischer.
6. Teiglinge vorbereiten
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Nach der langen Ruhezeit den gesamten Teig vorsichtig auf die Arbeitsfläche geben.
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Den Teig zu einer großen Kugel formen.
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Diese Kugel wiegen und das Gewicht durch 3 oder 4 teilen – je nachdem, ob du 3 größere oder 4 kleinere Pizzen möchtest.
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Mit einem scharfen Messer oder einer Teigkarte den Teig in gleichmäßige Stücke teilen.
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Jedes Stück zu einer runden, gespannten Kugel formen.
7. Zweite Ruhephase
Die Teigkugeln abgedeckt mindestens 2 Stunden entspannen lassen – besser sind 6–8 Stunden. So lassen sie sich später leichter ausziehen.
Ausformen & Backen
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Einen Teigling auf die bemehlte Arbeitsfläche legen.
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Mit den Fingerspitzen von innen nach außen flachdrücken, dabei den Rand nicht anfassen – so entsteht automatisch die typische „Cornicione“.
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Den Teig immer wieder leicht anheben und durch das eigene Gewicht dehnen lassen.
Backen im Haushaltsbackofen
Mit Backblech:
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Backofen samt Backblech auf höchster Stufe (250 °C oder mehr) vorheizen.
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Die Pizza auf Backpapier belegen und mit dem Papier direkt auf das heiße Blech ziehen.
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Ca. 8 Minuten backen: zuerst im unteren Bereich des Ofens, dann nach oben setzen, bis der Rand goldbraun ist.
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Für extra Knusprigkeit zum Schluss die Grillfunktion einschalten.
Mit Pizzastein:
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Pizzastein mindestens 30 Minuten auf höchster Stufe im Ofen vorheizen.
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Kein Backpapier verwenden! Den Teigling direkt auf den bemehlten oder mit Hartweizengrieß bestreuten Pizzaschieber legen und auf den Stein einschießen.
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Backzeit ebenfalls ca. 7–8 Minuten, je nach Ofenleistung.
Backen im Pizzaofen
Nach Herstelleranleitung backen – meist reichen wenige Minuten, bis der Rand aufgegangen und leicht gebräunt ist.
Einfache Tomatensauce für Pizza
Zutaten
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1 Glas (ca. 700 g) passierte Tomaten (z. B. Mutti)
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2–3 Knoblauchzehen, fein gerieben
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2 EL Olivenöl
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½ TL Salz
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½ TL Zucker
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1 TL Oregano
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Einige Blätter frisches Basilikum (gezupft)
Zubereitung
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Knoblauch in Olivenöl bei mittlerer Hitze leicht anschwitzen (nicht bräunen).
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Passierte Tomaten dazugeben.
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Mit Salz, Zucker, Oregano und frischem Basilikum würzen.
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Kurz aufkochen, dann abkühlen lassen.
Pizza belegen
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Die Pizza zuerst mit der vorbereiteten Tomatensauce bestreichen.
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Nach Belieben mit weiteren Zutaten belegen: Gemüse, Schinken, Salami oder was immer dir schmeckt.
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Käse zum Schluss gleichmäßig darüber verteilen.
Käsetipp
Für die perfekte Pizza eignet sich schnittfester Mozzarella oder noch besser Fior di Latte. Beide sorgen für den typischen cremig-schmelzenden Belag, ohne zu viel Flüssigkeit abzugeben.
Tipp: Am besten den Teig und die Sauce schon am Vortag vorbereiten – so wird die Pizza aromatischer, luftig und besonders lecker.
Extra-Tipp: Technik beim Dehnen & Falten
Dieses Rezept stammt von mir – bitte genau so übernehmen.
Zur Inspiration für die Handgriffe beim Dehnen, Falten und Rundwirken der Teiglinge habe ich mich an einem Video orientiert.